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Die Eingewöhnungszeit

 

Die Eingewöhnung ist eine sehr wichtige Zeit für die neuen Kinder und auch für ihre Eltern. Darum laden wir die Eltern einige Monate vor der Aufnahme ihres Kindes zu zwei Elternabenden ein.

Am ersten Elternabend erhalten sie eine Mappe mit Informationen über die pädagogischen Abläufe und die Organisation in der Kita und tauschen sich mit den ErzieherInnen darüber aus. Außerdem gestalten die Eltern ein „Schatzkästchen“ für ihr Kind. Darin bewahren die Kinder Abzüge ihrer Portraitfotos sowie viele kleine Streifen mit ihrem Namen auf. Damit können sie im Laufe der Kita-Zeit Bilder oder Gebasteltes kennzeichnen.

An einem weiteren Elternabend treffen sich die Eltern, um in der Villa gemeinsam zu kochen. Dabei lernen sie sich in entspannter Atmosphäre intensiver kennen und die ErzieherInnen haben die Gelegenheit, die Abläufe in der Küche zu erläutern. 

Je besser die Eltern die ErzieherInnen und die Kita kennen, umso größer ist das Vertrauen, das eigene Kind für Stunden beruhigt dort zu lassen. Alle sollen wissen wer zu welcher Familie gehört. Darum gestalten alle neuen Eltern einen Bilderrahmen mit Fotos von ihrer Familie. Dieser wird über dem Garderobenfach der Kinder aufgehängt.

 

Damit sich alle Kinder orientieren können und wissen welche Kinder und PraktikantInnen demnächst zur Schule gehen oder die Villa verlassen, wer bleibt und wer neu in die Gruppe kommt, hängen wir Plakate mit entsprechenden Fotos an der Pinnwand auf. So sind die älteren Kinder schon auf die neuen Kinder vorbereitet, und sie sind ihnen nicht mehr fremd.

 

In der Villa Kunterbunt beginnt die Eingewöhnungszeit für die Kinder mit mehreren Hospitationen. Zunächst bleiben die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern in der Gruppe und spielen. Je nach individueller Situation können sich die Eltern für kurze Zeit verabschieden. Meistens möchten die Kinder schon beim zweiten Besuch auch zum Mittagessen da bleiben.

 

Nach den ersten Besuchen bekommen die Kinder einen Brief mit vielen Fotos. Das ist für sie ein Rückblick auf ihre Erfahrungen und  Erlebnisse in der Villa. Sie fühlen sich persönlich angesprochen und freuen sich auf ihren ersten Tag.


In ihrer ersten Zeit als Villakind bringen die Kinder Fotos von zu Hause mit. Sie erstellen sich damit ein „Familienbuch“. So lassen sie schon etwas von sich da und bringen sich selber in die Gruppe mit ein.

Die Familienbücher der Kinder haben einen bestimmten Platz und alle Kinder können darin blättern. So kann jeder sehen welche Erwachsenen, Geschwister, Verwandte oder auch Haustiere zu dem einzelnen Kind gehören.  

 

Während dieser Besuche können wir herausfinden, ob ein Kind zu einer ErzieherIn eine intensivere Beziehung hat. Diese kann in der ersten Villazeit eine Bezugsperson für dieses Kind sein, um die Trennung von den Eltern zu erleichtern. Die Eltern dehnen die Stunden, in denen ihr Kind alleine in der Villa bleibt, mehr und mehr aus, damit ihr Kind zu den ErzieherInnen Vertrauen aufbauen kann.

Die Kinder erhalten von ihren Eltern ihr Schatzkästchen und stellen es an einen bestimmten Platz. Sie spüren dadurch, dass auch ihre Eltern ein Teil der Villa Kunterbunt sind. Die Fotos mit ihrem Namen finden die Kinder an allen Stellen, an denen sich persönliche Dinge befinden wie

z. B. an ihrem Garderobenplatz, am Handtuchhaken usw. Diese Rahmenbedingungen erleichtern den Kindern die Eingewöhnung an die neue Situation.

 

Nach und nach erobern sich die Kinder die einzelnen Räume mit ihren vielfältigen Spielmöglichkeiten. Sie probieren aus wie sie mit den anderen Kindern umgehen und spielen können. So erlangen sie Vertrauen in ihre Fähigkeiten und Sicherheit innerhalb der Gruppe.

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