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Als Berufspraktikantin in der
Villa Kunterbunt


Ein Jahr in der Villa Kunterbunt ist nun vorbei und wenn ich jetzt so zurückdenke, weiß ich noch, wie ich mich zu Beginn im August 2009 gefühlt habe. Unsicher und gleichzeitig neugierig, wie das Jahr wohl werden wird. Ganz neu für mich war auch die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Auch das man sich hier mit den Vornamen anredete, war für mich völlig neu und ungewohnt. Bereits nach ein paar Wochen war dies allerdings schon ganz normal.
Ich hatte stets viel Zeit mich auszuprobieren und jede Frage, die ich hatte, wurde immer bereitwillig und gerne beantwortet. So hatte ich die Chance, wirklich schnell den Alltag in der Villa kennen zu lernen und immer sicherer im Umgang mit den Kindern zu werden.



Mein selbständiges Handeln stand stets im Vordergrund, wobei ich dennoch das Gefühl hatte, jederzeit Unterstützung zu erhalten, wenn ich sie benötigte. So konnte ich wirklich in jeden Bereich der Arbeit Einblick nehmen und hatte eine Vielzahl an Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln.
Zudem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass  mir Vertrauen in meine Fähigkeiten und in mein Handeln entgegen gebracht wurde, so dass meine Unsicherheit dadurch sehr schnell verflogen ist.

Ich wurde von Anfang an in alle Bereiche der Arbeit mit einbezogen und als vollwertiges Mitglied des Teams behandelt. So hatte ich auch nie das Gefühl, eine „Praktikantin“ zu sein.
In den Teamsitzungen galt dies genauso, meine Fragen, Anregungen und Ansichten fanden immer Beachtung und wurden ernst genommen, auch in pädagogischer Hinsicht.

Die Arbeit mit den Kindern der Villa habe ich als sehr intensiv erlebt und war auch immer wieder überrascht, wie viel man von und vor allem auch mit den Kindern lernen kann. Die Art der Arbeit in der Villa bot mir die Möglichkeit, mich mit den Kindern in jeder Hinsicht intensiv auseinanderzusetzen. Ich habe mit ihnen zusammen gearbeitet, gespielt, entspannt, geforscht, phantasiert - also kurz gesagt, ganz einfach gelebt und viel erlebt.
Diese intensive Arbeit machte es mir leicht, auch in pädagogischer Hinsicht immer sicherer zu werden und immer mehr Verantwortung zu übernehmen.



Die Zusammenarbeit mit den Eltern während dieser Zeit war ebenfalls sehr intensiv. Ich hatte hier immer das Gefühl, dass sie mich ernst nahmen und mit Fragen ebenso an mich herantraten, wie an den Rest des Teams. Durch den alltäglichen Kontakt mit den Eltern entstand eine familiäre Atmosphäre, in der gegenseitige Wertschätzung eine große Rolle spielte.

Abschließend lässt sich für mich sagen, dass ich in der Villa unglaublich viel lernen konnte. Diese Erfahrungen reichen von der Arbeit mit den Kindern, bis zur Zusammenarbeit mit Team und Eltern. Ich konnte meinen eigenen Weg finden und eine eigene Erzieherpersönlichkeit entwickeln, wofür ich wirklich sehr dankbar bin. Die Teamarbeit war immer sehr engagiert und ich habe mich während meiner gesamten Zeit in der Villa unglaublich wohl gefühlt.

Jessica Schilling  / Juli 2010

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